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Heizöl-Markt aktuell: Preisabschläge zum Wochenstart!
 
(30.01.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten am Freitag Verluste hinnehmen. Gleichzeitig konnte der Euro am Devisenmarkt im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar hinzugewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,95 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum "Greenback" hinzugewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,0715 US-Dollar gehandelt.

Nach anfänglichen leichten Gewinnen im frühen europäisch geprägten Handel, haben die Rohölpreise am Freitag den Rückzug angetreten und starteten heute bislang stabil in den asiatischen Handel.
Erneut war dabei vieles technischen Faktoren überlassen, denn es fehlte an neuen Markt bewegenden Meldungen.
Lediglich aus den USA wurden am Nachmittag eher schwach zu wertenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Hier gingen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter per Dezember um 0,4 Prozent zurück, während die Analysten im Vorfeld mit einem Plus von 2,6 Prozent gerechnet hatten. Auch das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal lag mit in der Vorabschätzung mit plus 1,9 Prozent deutlich unter der Prognose von 2,2 Prozent. Positiv konnte hingegen der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per Januar mit einem Wert von 98,5 statt 98,1 Punkten überraschen.
Am Abend wurde dann der wöchentliche Baker-Hughes-Report veröffentlicht, der Aufschluss über die Entwicklung der aktiven US-Ölbohranlagen gibt. Diese sind im Vergleich zur Vorwoche erneut um 15, auf nunmehr 566 Anlagen gestiegen, was von der Tendenz her wohl auch so erwartet wurde.

Obwohl die meisten Analysten davon ausgehen, dass der Euro im Vergleich zum US-Dollar, aufgrund der unterschiedlichen Zinsentwicklung, schon bald wieder unter Druck geraten könnte, schlug sich die Gemeinschaftswährung auch am Freitag wieder recht wacker und konnte an Wert gewinnen. Dabei stützten sicherlich auch die schwachen Wirtschaftsindikatoren aus den USA.

Nach diesen guten Vorgaben werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten, womit sich der Seitwärtstrend der letzten zweieinhalb Wochen wohl weiter fortsetzten wird. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen etwas abgeschwächt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)