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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben schwach
 
(21.09.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag einen neuen Schwächeanfall erlitten und sind weiter zurück gefallen. Da gleichzeitig aber auch der Euro gegenüber dem US-Dollar Verluste hinnehmen musste, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur mit geringen Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei gut 48 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,30 Dollar. Der Euro gibt deutlich nach und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1315 US-Dollar gehandelt.

Nach der Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins bis auf weiteres unverändert zu belassen, zogen die Rohölpreise in erster Reaktion am Freitagmorgen leicht an.
Durch denn dadurch bedingten Rückgang des US-Dollar verbilligten sich die Rohölimporte in andere Währungsregionen, was die Nachfrage kurzzeitig erhöhte.
Bald schon ging es aber mit dem Greenback wieder nach oben, sodass dieser Effekt schnell verpuffte und die Futures ebenfalls den Rückwärtsgang einlegten.
Neue Markt bewegende Neuigkeiten gab es dabei kaum, sodass der Handel stark von technischen Faktoren bestimmt war.
Wichtig zu erwähnen wäre aber sicherlich die Meldung, dass die Ölvorräte Saudi Arabiens auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen sind.
Marktbeobachter sehen darin ein Indiz, dass das größte OPEC-Förderland Probleme hat, seine Mengen auf den Markt zu bringen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig von den weiterhin stabilen Zinsen in den USA profitieren. Ab den Mittagsstunden verlor die Gemeinschaftswährung an Wert und baute die Verluste bis zu Handelsschluss in New York deutlich aus. Mit dem überraschend klaren Wahlsieg von Premierminister Tsipras in Griechenland, geht es heute Morgen allerdings wieder zaghaft nach oben.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten und somit ihren kurzfristigen Abwärtstrend weiter fortsetzen. Aktuelle Berechnungen lassen Abschläge in einer Größenordnung von maximal 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau ist und bleibt somit auf einem äußerst günstigem Niveau und sollte rechtzeitig vor dem Beginn der Heizperiode zur Bevorratung genutzt werden.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)