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Heizöl-Markt aktuell: Preise ziehen wieder an!
 
(30.11.2011) Nach rund einer Woche mit einem eher ungewöhnlich stabilen Preisniveau, geht es heute am heimischen Heizöl-Markt leider wieder nach oben. Schuld daran sind deutlich gestiegene internationale Ölpreise, bei einem gleichzeitig nachgebenden Eurokurs.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der Nordseeöl-Marke "Brent" bei ziemlich genau 110 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" kostet 99 Dollar. Der Euro fällt wieder deutlich unter die 1,33-Dollar-Marke zurück.

Ein überraschend kräftig gestiegenes Verbrauchervertrauen in den USA, sorgte gestern Nachmittag für einen deutlichen Anstieg der Rohölpreise, die bereits am Vormittag eine wohl technisch bedingte Aufwärtsbewegung vollzogen.
Spätabends nach US-Börsenschluss gab es dann aber eindeutig bearish zu wertende Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute (API). Im Vergleich zur Vorwoche legten die Vorräte um 4,5 Millionen Barrel zu, erwartet wurde hingegen ein leichter Rückgang.
Zudem berichtet das US-Energieministerium von einem weiter gefallenen Ölverbrauch in den USA.
Sollten die heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr zur Veröffentlichung anstehenden DOE-Bestandsdaten in die gleiche Richtung gehen, dürfte der jüngste Anstieg der Ölpreise aber wohl keinen Fortgang finden.

Der kurze Weg nach oben ist für den Euro am Devisenmarkt bereits gestern zu Ende gegangen. Nach einer erfolgreich verlaufenden Auktion italienischer Staatsanleihen, zog die Gemeinschaftswährung in den Mittagsstunden zwar zunächst nochmals kräftig an, als sich die Marktteilnehmern aber die dafür zu zahlenden Zinsen von bis zu 7,9 Prozent zu Gemüte führten, gab es schnell einen Stimmungswechsel.

So kann der Euro die gestiegenen Rohölpreise heute leider nicht ausgleichen und die Heizölpreise werden in Folge erstmals seit einer Woche wieder deutlich höher erwartet. Nach aktuellen Berechnungen dürfte sich der Anstieg in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter liegen.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)