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Heizöl-Markt aktuell: Schwacher Euro sorgt für weiter steigende Heizölpreise!
 
(24.05.2018) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren Seitwärtstrend der letzten Tag im Großen und Ganzen fortgesetzt und sind schlussendlich kaum verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute leider wieder mit Aufschlägen starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise starteten gestern mit leicht nachgebender Tendenzen in den europäisch geprägten Handel. Die leicht preisdrückend zu wertenden Öl-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vom Vorabend und die Gerüchte über eine mögliche Produktionssteigerung der OPEC, sorgten für leichten Abgabedruck.
Die Händler waren angesichts der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Vorratsdaten des Department of Energy (DOE) aber eher vorsichtig und so blieben größere Kursausschläge bis zu diesem Zeitpunkt aus.
Mit einem Aufbau von in Summe 6,7 Millionen Barrel fielen die DOE-Zahlen dann auch überraschend deutlich preisdrückend, also bearish aus. Die Analysten hatten im Vorfeld nämlich mit einem deutlichen Rückgang von 4,7 Millionen Fass gerechnet.
Entsprechend gaben die Öl-Futures dann auch nach, doch schon bald drehte der Markt wieder, als aus Libyen ein Produktionsausfall von ca. 120.000 Barrel pro Tag vermeldet wurde. Auch wenn dies sehr wahrscheinlich nur vorübergehender Natur sein wird, führen solchen Meldungen in einem ohnehin sehr knappen Marktumfeld sofort zu empfindlichen Preissteigerungen und so schlossen die für Europa entscheidenen Brent-Futures auch auf Tageshoch, knapp unterhalb der 80-Dollar-Marke.
Ansonsten gab es noch Konjunkturdaten, die in den USA gemischt, in Europa eher schwach ausgefallen sind.

Entsprechend ging es am Devisenmarkt mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar schon am Vormittag weiter deutlich bergab und dieser Trend hielt den ganzen Tag über an. Mit Werten unterhalb der 1,17-Dollar-Marke fiel die Gemeinschaftswährung auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem halben Jahr.

Wieder keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute leider mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Handel starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Kein Wunder, dass derzeit nur weniger Ölheizer auf den Bestellbutton klicken und lieber abwarten. Auch wir hoffen, dass diese Strategie schlussendlich von Erfolg gekrönt sein wird.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)