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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen nach DOE-Daten wieder an!
 
(16.11.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern, nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE), wieder Gewinne verbuchen können. Gleichzeitig verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider wieder mit Aufschlägen in den Handel starten werden.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 62 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,40 Dollar. Der Euro musstr im Vergleich zum US-Dollar einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder abgeben und fällt heute Morgen auf Werte um 1,1790 US-Dollar zurück.

Nach dem deutlichen Preisrückgang vom Dienstag, ausgelöst unter anderem durch Gewinnmitnahmen nach einem bearish zu wertenden Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA), starteten die Rohölpreise gestern relativ stabil in den europäisch geprägten Handel.
Neue Markt beeinflussende Meldungen blieben weitgehend aus und so warteten die Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung der DOE-Ölbestandsdaten am Nachmittag.
Zwar wurde auch hier ein Aufbau von in Summe zwei Millionen Barrel vermeldet, was deutlich über der Analysenschätzung von minus drei Millionen Fass lag, jedoch war die Erwartungshaltung, nach dem deutlichen Zuwachs von sechs Millionen Barrel bei den API-Zahlen vom Vortag, natürlich eine andere.
Spontan ging es mit den Futures nach oben, was zusätzlich von der Meldung aus Russland unterstützt wurde, wonach die russischen Ölunternehmen nach wie vor hinter dem Förderabkommen stünden. Jedoch ist man der Meinung, dass  die Entscheidung noch nicht zwangsläufig am 30. November beim nächsten offiziellen OPEC-Treffen gefällt werden muss.
So hielten sich die Aufschläge auch in Grenzen und zu Handelsschluss stand lediglich ein Plus von knapp einem halben Dollar pro Barrel auf den Kurstafeln.
Stellt sich natürlich die Frage, ob die Korrekturphase am Ölmarkt nun bereits zu Ende, oder aber noch weiteres Abwärtspotenzial vorhanden ist. Die Antwort auf diese Frage werden wir wohl erst in der nächsten Woche erhalten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern die Gewinne vom Vortag nicht halten und gab im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich spürbar nach. Gute US-Einzelhandelsumsätze per Oktober stützten den Greenback dabei ebenso wie die noch in diesem Jahr erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank.

Leider also keine guten Vorgaben für den heutigen Handel am deutschen Heizöl-Markt, wo die Notierungen aller Voraussicht nach mit leichten mit moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuellen Berechnungen zufolge dürfte sich das Plus im Tagesverlauf bei rund einem halben Cent pro Liter einpendeln. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Heizölpreise kurzfristig noch größeres Potenzial nach unten hätten.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)