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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise mit technischer Gegenbewegung!
 
(26.06.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitagabend und heute Morgen technisch bedingt weiter etwas zulegen können. Trotz eines gestiegenen Eurokurses werden die Heizöl-Notierungen daher mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 46 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 43,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1195 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbesandsdaten am Mittwoch weiter kräftig zurückgefallen sind, gab es in den letzten zwei Handelstagen eine technisch bedingte Erholung. Viele Händler mussten sich am Markt eindecken um den Verpflichtungen aus Termingeschäften nachkommen zu können.
Fundamentale Gründe für den Anstieg gab es hingegen nicht.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Aus Europa wurde der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Juni vermeldet, der mit 57,3 Punkten über der Erwartung von 56,8 Zählern lag. Dafür verfehlte der Index aus dem Dienstleistungssektor die Prognose mit 54,7 statt 56,2 Zählern. In den USA verfehlten beide Werte die Analystenschätzung, dafür konnten die Verkäufe neuer Häuser per Mai mit 610.000 Einheiten positiv überraschen.
Wie üblich am Freitagabend veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes nach Börsenschluss dann die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Diese ist im Vergleich zur Vorwoche um weitere 11, auf nunmehr 758 Einheiten angestiegen. Dies war der 23. Zuwachs in Folge. Auch in den nächsten Wochen wird, trotz der zuletzt deutlich gefallen Ölpreise, damit gerechnet, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro scheinbar von den schlecht ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus den USA profitieren und am Nachmittag im Vergleich zum US-Dollar spürbar zulegen. In der Spitze wurde sogar die 1,12-Dollar-Marke kurzzeitig wieder überschritten.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute erneut etwas höher erwartet. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Eine Trendwende sollte dies aber noch nicht sein, wenngleich der größte Rückgang sicherlich hinter uns liegen dürfte. Sicherheitsorientierte Verbraucher nutzen das aktuell äußerst attraktive Preisniveau derzeit rege zum Kauf.

 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)