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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter auf Konsolidierungskurs!
 
(15.03.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern, nach einigen größeren Schwankungen, wieder in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen und setzen somit, nach den kräftigen Abschlägen in der letzten Woche, ihren Konsolidierungskurs fort. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande, aller Voraussicht nach, mit nur wenig Veränderung in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 51,55 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar bei Werten um 1,0630 US-Dollar knapp behaupten.

Mit gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten aus Europa, zogen die Rohölpreise gestern vormittag zunächst etwas an. Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex für den Monat März lag eu-weit mit 25,6 Punkten klar über der Erwartung von 19,3 Zählern. Dafür blieb die Industrieproduktion per Januar mit einem Plus von 0,6 Prozent hinter der Prognose von 0,9 Prozent zurück.
Nach Veröffentlichung des OPEC-Monatsberichtes gaben die Futures dann deutlich nach. Aus diesem ging hervor, dass die durch das Förderabkommen vom Markt genommenen Mengen, zum Großteil durch die Erhöhung der Produktion außerhalb des Kartells wieder wettgemacht werden und sich somit an der ingesamt überversorgten Lage nur wenig ändert.
Am späten Nachmittag konnten sich die Notierungen wieder etwas erholen, was an Äußerungen des iranischen Ölminister Zanganeh gelegen haben könnte, der einer iranischen Nachrichtenagentur gesagt haben soll, dass der Iran im Falle einer Verlängerung des Produzentenabkommens, den eigenen Ausstoß auf dem aktuellen Niveau von 3,8 Millionen Barrel pro Tag einfrieren würde.
Nach Börsenschluss veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestände, die klar bullish ausfielen. In Summe gab es einen Rückgang der Vorräte um 8,5 Millionen Barrel. Analysten hatten im Vorfeld mit weitgehend unveränderten Beständen gerechnet.
 
Am Devisenmarkt wird es heute spannend, denn nicht nur die heutigen Parlamentswahlen in den Niederlanden, sondern auch die heute Abend stattfindende Sitzung der US-Notenbank könnte für Bewegung sorgen. Gestern präsentierte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar lange Zeit relativ schwach, kann heute Morgen aber wieder verloren gegangenes Terrain gutmachen.

Diese doch recht stabilen Vorgaben sorgen am deutschen Inlandsmarkt heute dafür, dass die Heizöl-Notierungen unverändert bis leicht höher in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das derzeit recht attraktive Preisniveau bringt verstärkt Käufer in den Markt, sodass die Nachfrage als durchaus rege bezeichnet werden kann.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)