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Heizöl-Markt aktuell: DOE-Ölbestandsdaten sorgen für Preiseinbruch!
 
(14.07.2016) Das Hin und Her an den internationalen Ölmärkten geht weiter. Gestern brachen die Ölpreise nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder ein und auch der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar zulegen. Somit starten die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Tag.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei knapp 46,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,35 Dollar. Der Euro kann sich auf Werte um 1,1110 US-Dollar verbessern.

Die am Dienstag gestartete Preisrallye fand gestern keinen Fortgang, obwohl auch der Monatsreport des US-Energieministeriums bullish zu werten war.
Dem gegenüber stand der deutliche und unerwartete Aufbau bei den API-Ölbeständen, der auf die Rohölpreise drückte.
Bearish wirkte sicherlich auch die EU-Industrieproduktion, die per Mai nur um 0,5 Prozent angestiegen ist, während die Analysen ein Plus von 1,4 Prozent erwartet hatten.
Aus Paris kam dann am Vormittag der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA), der ingesamt neutral eingestuft wurde.
Deutlich nach unten ging es dann aber erst nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE). Zwar fiel hier der Zuwachs nicht ganz so deutlich aus, wie beim API, aber mit Plus 2,8 Mio. Barrel lagen die Zahlen doch deutlich über der Prognose von minus 3,5 Millionen Fass. 
 Binnen kürzester Zeit gaben die Futures 1,5 bis knapp 2 US-Dollar pro Barrel ab, können sich heute morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder leicht erholen.

Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro, trotz der schwachen EU-Industrieproduktion, zunächst stabil und konnte dann im Laufe des Tages Stück für Stück zulegen. Dabei profitierte er von Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung in Großbritannien auf die Reaktion des anstehenden Brexit.

Beste Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach deutlich nachgeben werden. Aktuelle Berechnungen lassen derzeit Preisrückgänge in einer Größenordnung von einen bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen befinden sich also weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau, was von den Verbrauchern mit einer weiter steigenden Nachfrage honoriert wird.        

 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)