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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter weich!
 
(12.11.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel erneut deutlich nachgegeben. Bei weiterhin stabilen Wechselkursen, werden daher heute auch die Heizöl-Notierungen wieder mit Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" nur noch bei 46 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 43,15 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,0760 US-Dollar gut behaupten.

Die Vorgaben für den gestrigen Handel am Ölmarkt waren wieder weitgehend bearish einzustufen.
Aus China kamen zwar insgesamt gemischte Konjunkturdaten, doch die sehr wichtig eingeschätzte Industrieproduktion blieb per Oktober mit einem Plus von "nur" 5,6 Prozent hinter den Erwartungen zurück.
Der erneute Aufbau der US-Ölbestände, sowie der Monatsreport des US-Energieministeriums (EIA), in dem die Preisprognosen für 2016 nach unten korrigiert wurden, taten ihr übriges.
Dass die OPEC ihre offizielle Förderquote von 30 Mio. auf 31 Mio. Barrel pro Tag anheben will, wäre zwar ebenfalls eine Preis drückende Meldung, spielt derzeit aufgrund der ohnehin überversorgten Marktlage aber kaum eine Rolle.
Trotz der bearishen Meldungen starteten die Rohölpreise zunächst stabil in den gestrigen Handelstag und zogen am Nachmittag kurzzeitig sogar leicht an.
Gegen 16 Uhr brachen die Notierungen bei geringen Umsätzen dann aber ein und gingen auf dem tiefsten Stand seit Augsut aus dem Handel.
In USA wurde der "Veterans Day" begangen, sodass auch die DOE-Ölbestandsdaten erst heute am Nachmittag veröffentlicht werden.

Der Euro konnte sich auch gestern wieder gut behaupten und im Vergleich zum US-Dollar sogar leicht zulegen. Viele Devisenhändler gehen davon aus, dass die erwartete Zinswende in den USA bereits weitgehend eingepreist ist und so dürfte das weitere Abwärtspotenzial für die Gemeinschaftswährung eher gering sein.

Am deutschen Ölmarkt werden die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent erwarten. Trotz der sehr niedrigen Rohölpreise sind die alten Tiefstände noch in weiter Ferne, da der Euro derzeit einfach zu schwach ist.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)