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Heizöl-Markt aktuell: Brent-Ölpreise wieder unter 50 Dollar!
 
(07.09.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten US-Handel und heute Morgen in Asien wieder etwas nachgegeben, sodass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 49,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,65 Dollar. Der Euro zeigt sich bei Kursen um 1,1125 US-Dollar knapp behauptet.

Mit schwachen Arbeitsaufträgen der deutschen Industrie, die im Juli um 1,4 Prozent gefallen sind, starteten die Rohölpreise am Freitag mit leichten Abschlägen in den frühen Handel.
Trotz eines deutlich unter den Erwartungen liegenden EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Einzelhandel, konnten sich die Futures im Laufe des Vormittags aber schnell wieder erholen.
Insgesamt blieben aber sowohl die Kursausschläge, als auch die Umsätze gering, was sich auch mit neue Zahlen zum US-Arbeitsmarkt nicht änderte.
Hier lag zwar die Arbeitslosenquote per August mit 5,1 Prozent unter der Erwartung von 5,2 Prozent, dafür verfehlte aber die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft die Erwartung von 220.000, denn tatsächlich wurde per August nur 173.000 neue Jobs geschaffen.
Heute bleiben die US-Börsen wegen des Labor Day geschlossen, sodass die Umsätze wohl gering sein werden.

Am Devisenmarkt beruhigte sich der Handel nach dem turbulenten Donnerstag, wo der Euro gegenüber dem US-Dollar aufgrund der weiterhin stark expansiv zu erwartenden Geldpolitik der Europäischen Zentralbank deutlich an Wert verlor. Die Vorgaben von dieser Seite sind also stabil.

So können die gefallenen Rohölpreise heute erfreulicherweise voll auf die heimischen Heizöl-Notierungen durchschlagen. Nach aktuellen Berechnungen sind im Mittel Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Auch hierzulande hat sich der Handel nach einem sehr nachfragestarken August wieder beruhigt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)