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Heizöl-Markt aktuell: Preise ziehen trotz gestiegener US-Ölbestände an!
 
(12.03.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Veröffentlichung eigentlich bearish zu wertender US-Ölbestandsdaten deutlich angezogen. Da gleichzeitig der Euro seine Talfahrt fortsetzte, werden die Heizöl-Notierungen heute leider mit kräftigen Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Ölsorte „Brent“ bei 58,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl „West Texas Intermediate“ kostet zur Stunde 48,40 Dollar. Der Euro wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,0570 US-Dollar gehandelt.

Nach den bearishen API-Ölbestanddaten und dem Monatsreport des US-Energieministeriums, in dem der globale Ölverbrauch für dieses Jahr leicht nach unten korrigiert wurde, starteten die Rohölpreise zunächst mit weiter leicht nachgebender Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Auch die am Morgen veröffentlichten Konjunkturdaten aus China fielen eher preisdrückend aus, denn sowohl die Industrieproduktion, als auch die Einzelhandelsumsätze und Bauausgaben lagen im März unterhalb den Vormonatswerten und den Analystenschätzungen.
Doch irgendwie schien die Luft nach unten immer dünner zu werden und als dann am Nachmittag auch noch die DOE-Ölbestandsdaten mit einem überraschend deutlichen Zuwachs von in Summe knapp sieben Millionen Barrel veröffentlicht wurden und es die Futures einen technischen Widerstand nicht durchbrechen konnten, ging es plötzlich deutlich nach oben und die Notierungen schlossen auf Tageshoch.

Am Devisenmarkt war die Richtung für den Euro auch gestern wieder klar vorgegeben. Vom Start weg geriet die Gemeinschaftswährung, mit der Unsicherheit in und um Griechenland und in Erwartung steigender US-Zinsen, im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar unter Druck und markierte wieder ein neues Langzeittief.

Schlechte Vorgaben also für den heimischen Energie-Markt, wo die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen erwartet werden. Aktuelle Berechnungen gehen von einem Zuwachs in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter aus, wodurch sich auch der seit Wochen existente Seitwärtstrend weiter fortsetzt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)