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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise trotz Bestandsaufbau fester!
 
(08.01.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zogen im gestrigen Handelsverlauf etwas an, obwohl aus den USA erneut ein extrem hoher Bestandsaufbau vermeldet wurde. Da sich auch der Euro weiter schwach zeigt, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider mit Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke „Brent“ bei 51,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl „West Texas Intermediate“ kostet zur Stunde 48,90 Dollar. Der Euro fällt weiter zurück auf Werte um 1,1815 US-Dollar.

Nach einem schwachen Start mit überraschend gefallenen deutschen Einzelhandelsumsätzen per November, konnten sich die Rohölpreise im gestrigen Handelsverlauf schnell wieder erholen.
Die Brentöl-Futures durchbrachen dabei sogar kurzzeitig die 50-Dollar-Marke.
Dann gab es gute Arbeitsmarktdaten aus Deutschland, wo die Anzahl der Erwerbslosen im Dezember um 27.000 statt wie erwartet um 6.000 zurückging.
Ebenfalls positive Zahlen kamen am Nachmittag vom US-Arbeitsmarkt, wo die neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft überraschend deutlich von 227.000 im Vormonat, auf 241.000 im Dezember zunahmen.
Die anschließend veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten brachten einen enormen Aufbau von über 16 (!) Millionen Barrel, was alle Erwartungen übertraf, sich am Ölpreis aber kaum spürbar niederschlug.
Zu stark waren wohl die Verluste der Vortage und der Markt war und ist derzeit einfach zu stark überverkauft.

Weiter nach unten ging es dagegen mit dem Euro am Devisenmarkt. Die Schätzung zum Verbraucherpreisindex in der Eurozone fiel mit minus 0,2 Prozent noch negativer aus als erwartet und zusammen mit den guten Konjunkturdaten aus den USA, übte das weiteren Druck auf die Gemeinschaftswährung aus.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen negativen Vorgaben heute erstmals in diesem Jahr mit spürbaren Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bleibt dabei auf hohem Niveau!
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)