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Heizöl-Markt aktuell: Preisausschläge bleiben gering!
 
(23.01.2013) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern weitgehend stabil gezeigt und da sich auch beim Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar nur wenig getan hat, werden die Heizöl-Notierungen heute erneut ohne größere Bewegungen in den Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" bei 112,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" kostet zur Stunde 96,65 Dollar. Der Euro gibt heute Morgen leicht auf 1,33 US-Dollar nach.

Die Wirtschaftsaussichten in Europa haben sich deutlich verbessert!
Das jedenfalls geht aus dem gestern veröffentlichten ZEW-Konjunkturindex für den Monat Januar hervor, der für Deutschland mit plus 31,5 Punkten und für die EU mit plus 31,2 Punkten veröffentlicht wurde. Die Erwartungen bewegten sich hier lediglich zwischen 12 und 14 Zählern und im Vormonat lagen diese Werte bei nur 7 Punkten!
In Reaktion darauf stockte der frühe Rückgang am Ölmarkt und die Rohölpreise zogen spontan wieder an.
Als am Nachmittag enttäuschende Zahlen vom US-Immobilienmarkt ausgegeben wurden, ging es mit den Notierungen zwar kurzzeitig wieder abwärts, schlussendlich wurde der US-Handel dann aber doch deutlich im Plus beendet.

Erstaunlich wenig Wirkung zeigten die ZEW-Zahlen am Devisenmarkt, wo der Euro zwar kurzzeitig einen Satz nach oben machte, die Gewinne aber bereits am frühen Nachmittag wieder zu bröckeln begannen. Im Tagesvergleich steht für die Gemeinschaftswährung sogar ein klares Minus zu Buche.

So werden die Heizöl-Notierungen auch heute tendenziell nach oben tendieren, wenngleich aber die Aufschläge nach aktuellen Berechnungen sehr gering ausfallen dürften. Die kalte Witterung der letzten Tage und Wochen hat die Nachfrage deutlich belebt und so auch die Lieferzeiten wieder ansteigen lassen.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)