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Heizöl-Markt: Schwacher Euro sorgt für weiteren Preisanstieg
 
(10.01.2011) Auch zu Beginn der neuen Handelswoche sorgt ein schwacher Euro dafür, dass hierzulande die Heizöl-Notierungen, trotz stabiler internationaler Ölpreise, weiter leicht nach oben tendieren.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 88,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet zur Stunde knapp 93,80 Dollar. Der Euro pendelt derzeit um die 1,29-Dollar-Marke.

Das in letzter Zeit wieder deutlich gestiegene Vertrauen der internationalen Anleger in die Entwicklung der US-Wirtschaft, gibt dem Dollar weiterhin Auftrieb und bringt gleichzeitig den Euro unter Druck, der ja ohnehin durch die Schuldenkrise belastet ist.
Die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktzahlen fielen zwar eher gemischt aus, letztendlich überwogen aber doch die positiven Aspekte und so konnten im Handelsverlauf auch die US-Aktienmärkte einen Großteil der anfänglichen Verluste wieder wettmachen.
Nach den kräftigen Zuwächsen zum Jahresende, befinden sich sowohl die Aktien- als auch die Rohstoffmärkte derzeit auf Konsolidierungskurs, der durchaus noch eine Weile Bestand haben könnte.

Der Devisenmarkt war am Freitag stark von der Charttechnik geprägt. Nachdem der Euro einen Widerstand bei 1,2965 US-Dollar durchbrach, fiel die Gemeinschaftswährung bis zur nächsten Unterstützungslinie, die derzeit bei 1,2880 Dollar verläuft.

So werden die Heizöl-Notierungen auch die neue Handelswoche wieder mit steigender Tendenz eröffnen, auch wenn die Aufschläge heute eher gering ausfallen dürften. Die deutlich milderen Temperaturen haben auf die Heizölpreise eher einen geringen Einfluss, sorgen aber dafür, dass sich die Liefersituation wieder zunehmend entspannt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)