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Heizöl-Markt: Ölpreise und Euro wenig verändert
 
(26.10.2010) An den internationalen Warenterminbörsen setzte sich der stabile Seitwärtstrend der Ölpreise auch gestern fort. So werden die Heizöl-Notierungen bei relativ stabilen Wechselkursen heute ebenfalls nur wenig verändert erwartet.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei gut 82 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 83,30 Dollar. Der Euro wird zur Stunde mit 1,3975 US-Dollar und somit wieder knapp unterhalb der 1,40-Dollar-Marke gehandelt.

Die gefürchteten Herbststürme an den Börsen bleiben bislang aus. Im Gegenteil, die Ausschläge werden derzeit immer geringer und es sieht weiter nach freundlichem Börsenwetter aus.
Einige Brennpunkte der letzten Woche scheinen aktuell ihre Bedeutung für den Ölmarkt zu verlieren. So hat sich Hurrikan "Richard" wieder abgeschwächt und wird wohl zu keiner Bedrohung für die Ölanlagen im Golf von Mexiko werden.
Auch in Frankreich bröckelt der Widerstand der Gewerkschaften gegen die Rentenreform zunehmend ab, sodass sich die Versorgungslage hier schon bald wieder normalisieren könnte.
Als bullisher Faktor bleibt die gute Stimmung an den Aktienmärkten, die auch gestern wieder zulegen konnten. Vor allem der Deutsche Aktienindex DAX eilt von einem Hoch zum nächsten.

Gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt gaben dem US-Dollar im gestrigen Handelsverlauf wieder etwas Auftrieb, sodass der Euro im Vergleich zur US-Währung, nach den deutlichen Gewinnen vom Vormittag, schlussendlich nahezu unverändert aus dem Handel ging.

Da die Veränderungen am Öl- und Devisenmarkt relativ gering ausfielen, dürften auch die Heizölpreise heute wenig bewegt in den Handel starten. Die Notierungen befinden sich weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit Ende August und viele Verbraucher nutzen die derzeit günstigen Heizölpreise zur Einlagerung.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)