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Heizöl-Markt: Ölpreise steigen trotz Bestandszuwachs
 
(26.08.2010) Obwohl die US-Ölbestandsdaten auch in dieser Woche weiter angestiegen sind, drehten die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern ins Plus, sodass heute auch mit steigenden Heizöl-Notierungen zu rechnen ist.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 72,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet zur Stunde 73,70 Dollar. Der Euro kann etwas zulegen und steigt auf Werte knapp oberhalb der 1,27-Dollar-Marke.

Wie schwer die Börsen oft einzuschätzen sind, zeigte sich gestern wieder einmal am Ölmarkt. Trotz eindeutig bearish zu wertenden Bestandsdaten, stiegen die Ölpreise nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf an und beendeten den Handel auch deutlich im Plus.
Dabei war der vom Department of Energy (DOE) vermeldete Bestandsaufbau nicht unerheblich. In Summe gab es einen Zuwachs von rund acht Millionen Barrel!
Auch die Zahlen zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und zu den Häuserverkäufen fielen schlechter aus, als erwartet.
So ist der plötzliche Rebound am Öl- und später auch am Aktienmarkt nur mit technischen Faktoren zu erklären. Aus rein fundmentaler Sicht hätten die Kurse sicherlich weiter nachgeben müssen.

Auch der Euro konnte gestern wieder etwas zulegen. Hier war der Kursverlauf aber durchaus nachvollziehbar. Zunächst gab es nach einem erneut deutlich gestiegenen Ifo-Geschäftsklimaindex Kursgewinne, die dann aber nach den schlechten Konjunkturzahlen aus den USA wieder abschmolzen.

Am heimischen Heizöl-Markt wird es nach den Preisrückgängen der letzten Tage und Wochen heute leicht nach oben gehen. Ob dies jedoch nachhaltig sein wird, darf angesichts der hohen Bestände und den sich zunehmend verschlechternden Wirtschaftsaussichten in den USA bezweifelt werden.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)