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Heizöl-Markt: Schwacher Euro lässt Heizölpreise steigen
 
(07.12.2009) Zu Wochenbeginn starten die Heizöl-Notierungen bei einem leicht rückläufigen Ölpreis mit fester Tendenz. Schuld daran ist der schwache Euro, der im Vergleich zum Freitagvormittag gegenüber dem US-Dollar derzeit rund zwei Cent verliert.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 75,66 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" kostet knapp 78 Dollar. Der Euro stürzt - wie eingangs bereits erwähnt - auf Werte um 1,4880 US-Dollar ab.

Verantwortlich für die heftigen Schwankungen am Devisenmarkt waren die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die deutlich besser ausgefallen sind, als dies allgemein erwartet wurde.
Nach vielen Monaten mit deutlichen wachsenden Erwerbslosenzahlen, kam der Arbeitsplatzabbau im Monat November überraschend zum Stillstand. Die Arbeitslosenquote lag bei 10 Prozent, gerechnet wurde mit 10,2 bis 10,3 Prozent.
Nun sehen die Marktteilnehmer deutlich mehr Spielraum für die US-Notenbank, was die Zinspolitik anbetrifft.
Der Arbeitsmarktbericht beflügelte zunächst auch die Ölpreise, die spontan bis auf knapp 78 US-Dollar pro Barrel anstiegen, um dann aber eben wegen des starken US-Dollar auf ihr Ausgangsniveau zurückzufallen.

Heute Morgen in Asien kann sich der Euro wieder etwas stabilisieren, mit knapp 1,49 US-Dollar steht die Gemeinschaftswährung aber immer noch deutlich unter den Werten vom Freitag.

Somit geht es heute bei den Heizölpreisen rein währungsbedingt etwas nach oben, obwohl sich ja die Ölpreise sogar etwas schwächer präsentieren. Sollte sich der Euro auch in Zukunft nach unten entwickeln, droht auch der Heizölpreis weiter anzusteigen. Im bisherigen Jahresverlauf dämpfte die Wechselkursentwicklung die Heizöl- und Kraftstoffpreise, woran man sich fast schon gewöhnt hat, was sich aber natürlich auch gegenteilig entwickeln kann.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)