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Heizöl gibt zum Wochenschluss weiter nach
 
(09.01.2009) Bei stabilen Rohölpreisen und einem wieder anziehenden Euro geben die Heizöl-Notierungen zum Wochenausklang erneut leicht nach.

Aktuell werden die führenden WTI-Rohöl-Futures für 42,50 US-Dollar pro Barrel gehandelt, ein Fass Nordseeöl "Brent" kostet rund 3 Dollar mehr. Der Euro kann sich nicht nur stabilisieren, sondern sogar wieder auf Werte um 1,3675 US-Dollar zulegen.

Der starke Anstieg der US-Ölbestände wirkte auch gestern an den internationalen Warenterminbörsen noch nach.
Einen weiteren Rückgang der Ölpreise verhindern derzeit aber nach wie vor der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine, sowie der Krieg im Gazastreifen.
Bei beiden Konflikten bahnen sich jedoch bereits Lösungen an, sodass die Notierungen wohl bald wieder unter Druck geraten könnten. Während es im Gasstreit derzeit bereits nach einer Beilegung des Konfliktes aussieht, scheint auch im Gazastreifen die Diplomatie wieder eine Chance zu bekommen.
Entscheidendes Thema am Ölmarkt dürfte also bald wieder die sehr schwache Nachfrage sein.

Am Devisenmarkt setzt sich die Erholung des Euros gegenüber dem US-Dollar weiter fort. Düstere Prognosen zur US-Wirtschaft und zum US-Arbeitsmarkt bringen des "Greenback" nach einer kurzen Erholungsphase wieder unter Druck.

Die Heizölpreise werden nach dem gestrigen Rückgang heute erneut schwächer erwartet. Nur wo es regionale Versorgungsengpässe gibt, bleiben die Preise wohl vorerst unverändert. Trotz der kalten Witterung hat sich die Nachfrage etwas beruhigt, sodass sich auch die Lieferzeiten bald wieder reduzieren dürften.

 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)