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Heizöl-Notierungen vor Weihnachten nochmals leichter
 
(23.12.2008) Auch am letzten Handelstag vor Weihnachten geht es mit den Heizöl-Notierungen noch einmal bergab, sodass trotz eines schwächeren Euros ein neues Jahrestief erreicht werden könnte.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures mit 39,25 US-Dollar pro Barrel wieder knapp unter der 40-Dollar-Marke, Nordseeöl "Brent" kostet knapp 41 Dollar. Der Euro fällt ebenfalls weiter zurück und wird zur Stunde knapp unter 1,40 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn OPEC-Präsident Khelil erklärte, dass die OPEC die Förderung solange kürzen wolle, bis eine Preisstabilität am Ölmarkt erreicht wird, geben die Ölpreise weiter nach.
Vor allem aus Asien kommen derzeit schlechte Nachrichten zur Wirtschaftslage.
So fielen die Ausfuhren in Japan im November um über ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr zurück. Und das die Rezession mittlerweile auch China voll erwischt hat, zeigt der zurückgegangene Ölverbrauch im November von über drei Prozent.
Nur sehr optimistische Marktteilnehmer glauben an eine wirtschaftliche Erholung im ersten Quartal und so scheint ein weiterer Rückgang der Ölpreise bis auf 30 Dollar pro Barrel durchaus möglich zu sein, so wie es das Investmenthaus Goldman Sachs bereits vor Wochen prognostizierte.

Am Devisenmarkt pendelt sich der Euro nach den heftigen Ausschlägen in der letzten Woche zum Jahresende wohl auf ein Niveau von ca. 1,40 US-Dollar ein. Dies wäre ein Wechselkurs, der für die Exportwirtschaft wohl noch verträglich und gleichzeitig für günstige Ölpreise im Inland förderlich wäre.

Der stark gefallene Heizölpreise dürfte in den letzten Wochen doch die eine oder andere Haushaltskasse entlastet und etwas mehr Spielraum für die Weihnachtseinkäufe gegeben haben. Inwieweit die Notierungen weiteren Spielraum nach unten haben, wird sich zum Jahresanfang zeigen, wenn sich die Lieferengpässe wohl wieder langsam auflösen werden.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)