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Heizöl erneut billiger
 
(05.06.2008) Der Rückgang der Ölpreise setzt sich fort und lässt die Heizöl-Notierungen auch heute mit nachgebender Tendenz eröffnen.

Zur Stunde werden die Kontrakte der führenden US-Sorte „WTI“ mit knapp 122 US-Dollar pro Barrel gehandelt, ein Fass der Nordseemarke „Brent“ kostet 121,50 Dollar. Der Euro gibt ebenfalls weiter leicht nach und kostet 154,25 US-Dollar.

Eigentlich konnten die gestern veröffentlichten Zahlen zu den US-Ölvorräten auf den ersten Blick nicht unbedingt bearisch gewertet werden.
Die Rohöl-Bestände fielen nach den Zahlen des Department of Energy (DOE) erneut deutlich um knapp 5 Millionen Barrel. Jedoch gab es auf der Produktseite einen deutlichen Zuwachs mit 2,3 Millionen Barrel bei Heizöl/Diesel und knapp 3 Millionen Barrel bei Benzin.
Dies werteten die Börsianer als weiteres Indiz für einen Rückgang der Nachfrage in den USA und handelten die Futures anschließend weiter nach unten.
Der eigentliche Grund für den Preisrückgang ist aber wohl eher in der Charttechnik zu finden. Nach dem Durchbrechen des Widerstandes bei 125 Dollar ist der Weg – rein technisch gesehen - bis knapp unter die 120-Dollar-Marke frei.
Auch der weiter anziehende Dollarkurs veranlasst einige Marktteilnehmer Rohstoffpapiere zu verkaufen und auf eine weitere Verteuerung des „Greenback“ zu setzen.

Dieser konnte gestern erneut von besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum US-Einkaufsmanagerindex im Dienstleistungsgewerbe profitieren. Auch der Euro ist nun am unteren Ende der seit drei Monaten währenden Seitwärtsbewegung angekommen, so dass auch hier ein weiteres Abrutschen durchaus möglich sein könnte.

Für die Heizöl-Verbraucher gilt es also nicht nur den Rohölpreis im Auge zu behalten, sondern auch den Devisenmarkt. Denn ein deutlich schwächerer Euro kann zumindest einen Teil des Ölpreisrückganges durchaus wieder zunichte machen.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)